In der Ratssitzung am Donnerstag (26.02.) hat die CDU zusammen mit der FDP die Auflösung der Stadtmarketing GmbH beschlossen. Dieser Antrag wurde mal eben so auf den Tisch geknallt. Auch eine vom Bürgermeister Sunder vorgeschlagene Verschiebung zur Klärung der Auswirkungen konnte FDP und CDU nicht bremsen.
Wie geht es jetzt weiter mit den Veranstaltungen in der Innenstadt?
Wie groß wird denn eine Einsparung wirklich sein wenn doch der Wunsch der CDU ist, dass die Veranstaltungen weiter geführt werden?
Und vor allem, wie werden Gewerbetreibende und engagierte Bürger:innen in Zukunft eingebunden?
All das hätte man sachlich klären können, um anhand von Fakten eine Entscheidung zu treffen.
Dazu waren CDU und FDP nicht bereit. Dieser Schnellschuss ins Blaue, kann dem Leben in der Innenstadt auch nachhaltig einen Kinnhaken verpassen.
Getroffen wurde auf jeden Fall das vertrauensvolle Miteinander zwischen den Parteien. Über einen solch gravierenden Antrag die anderen Parteien und den Bürgermeister nicht vorab zu Informieren, entbehrt jeder demokratischen Gepflogenheit.
Wir hoffen, dass dieser schlechte Stil nicht zur Gewohnheit wird und das CDU und FDP zurückfinden, zu einem wertschätzenden Miteinander zwischen den demokratischen Parteien.
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